2015

Ein Hinweis zur Wiedergewinnung der Authentizität: Militärische Sexsklavin

Die Ausstellung verbindet Installation und Film: Auf eine 3 × 2 m große Baumwollleinwand werden Aufnahmen von fünf Überlebenden des Systems sexueller Versklavung durch das japanische Militär projiziert. Der bei den Dreharbeiten verwendete Stuhl steht der Leinwand gegenüber.

Die fünf Frauen sitzen auf einem Stuhl und blicken in die Kamera, ohne ihre Gewalterfahrungen nachzustellen oder einen vorgegebenen Text zu sprechen. Die Aufnahmen sind so angelegt, dass das Publikum den einzelnen Personen auf gleicher Augenhöhe begegnet.

Der Stuhl, auf dem die fünf Frauen bei den Dreharbeiten saßen, wurde gegenüber der Leinwand aufgestellt. Besucherinnen und Besucher können darauf Platz nehmen und den Personen im Bild auf gleicher Augenhöhe begegnen.

Ausstellungszeitraum23. Juli–23. August 2015
LeinwandBaumwolle · 3 × 2 m
Werke5 Filme

Installationsarbeit

Ein Hinweis zur Wiedergewinnung der Authentizität: Militärische Sexsklavin

Fotografische Porträts

Filmarbeiten